Dienstag, 16. August 2016

Bank


Eine Holzbank an unserem Stausee und eine wild verwachsene Kiesbank in der Wertach. Beide, mitten in der Natur, laden sie ein sich nieder zu lassen; eine Pause zu machen. Vielleicht stehen sie auch gerade jetzt symbolisch für die Ferienzeit. Wir machen jetzt eben Pause. Schüler genießen die großen Ferien, Erwachsene ihren Urlaub, die Bänder stehen still und manche Fabrik ist sogar geschlossen. 

Braucht man als Mensch überhaupt eine Pause? "Sicher, man muss sich vom Alltagsstress ausruhen und erholen um danach gleich wieder voll einsteigen zu können." So sagen viele: Wir selbst, unsere Freunde und Kollegen und vor allem die Tourismusindustrie. Tapetenwechsel am Strand mit den gleichen Leuten wie immer. Das Essen ist wie zuhause, nur die Preise sind anders. Dafür ist auch die Hektik die Selbe!

Braucht man als Mensch überhaupt eine Pause? Ja klar, jeder braucht die Bank zum Hinsetzen. Die Pause ist wichtig. Wichtig für uns, nicht für andere. Manchmal sind Pausen unersetzlich, sie geben uns und unseren Gedanken Freiraum. Man könnte sagen, Pausen machen ein bisschen freier. Pausen regen uns an, machen vielleicht sogar neugierig. Neugierig auf die Zukunft; unsere und die unserer Lieben!

Braucht man als Mensch überhaupt eine Pause? Ja, manchmal braucht man auch Denkpausen. Wir sind mit unserem Denken und unseren Ansichten in eine ungute Richtung gekommen. Manche unserer daraus gewonnenen Ansichten passen nicht mehr zu uns und unserem Umfeld. Dann ist neues Denken angesagt. Eine andere Denkrichtung ist evtl. die bessere. Nur der Mut zur Denkpause ist immernoch unglaublich klein!

Braucht man als Mensch überhaupt eine Pause? Vielleicht doch nicht so sehr, wie wir immer glauben? Vielleicht wollen wir nur einmal im Jahr unsere Bank haben. Die Bank um aus dem täglichen Einerlei heraus zu kommen, um Neues zu erfühlen, zu erleben und Spannung aufkommen zu lassen. Vielleicht brauchen wir die Bank auch zum Anlehnen, um unsere Ängste, vor uns selbst und der Zukunft, besser abfangen zu können?

Dienstag, 5. Juli 2016

Alles Bio? Alles gut?


In einem großen Supermarkt im Süden Augsburgs. In der Gemüse- und Obstabteilung dort findet man neben einigen Reihen konventionell angebautem Gemüse und Obst, auch eine Reihe mit Obst und Gemüse welches als "biologisch angebaut" etikettiert wird.
So weit so gut, denkt der geneigte Konsument. Was aber auffällt ist, dass von der konventionellen Ware aufgerundet vielleicht vierzig Prozent in einer Kunststoffhülle o.ä. verpackt ist. Bei der Bioware ist locker sechzig Prozent mit Kunststoff verpackt. In anderen Supermärkten in der Gegend findet man ähnliche Verhältnismäßigkeiten.

Man kann sich jetzt fragen, was an der Bioware so viel anders ist, dass sie verpackt werden muss? Ich denke nichts, außer dass die Produzenten angeblich auf den Einsatz von Spritzmittel etc. verzichten. Konterkariert nicht das zum größten Teil unnötige Verpacken von Bioware die Grundgedanken des biologischen Anbaus von Lebensmittel? Warum spielen da Erzeuger und vor allem wir Konsumenten mit?

Aussagen, die von Vorschriften, vom Konsumenten etc. als Ursache sprechen, klingen unglaubwürdig. Denn dann würde konventionelle Ware ebenfalls mit einem hohen Verpackungsgrad in der Auslage präsentiert. Lassen wir als Kunden uns vielleicht sehr gerne auch einen Bären über unser Konsumverhalten und die Art und Weise unserer Nahrung aufbinden? Tolle Dinge sehen in Verpackung noch toller aus, egal ob es Sinn macht oder nicht?

Wir teilen unsere Lebensmittel gerne danach ein, wie wir uns ernähren: Normales Essen, biologisch, Vegetarier, Veganer, mit und ohne Nahrungsmittelunverträglichkeit usw. Manches, so könnte man meinen, nimmt in dieser Hinsicht pseudoreligiöse Züge an. Die jeweils gerade moderne Ernährungsform wird bis auf die Zähne bewaffnet, verteidigt. Wenn wir dann manches Essen nach Inhaltsstoffen betrachten, stehen wir entweder vor einer Fett- oder Zuckerbombe. Oder das Sammelsurium von Inhaltsstoffen kommt einer Chemiefabrik gleich. Ist das dann noch Nahrung, so wie wir uns das vorstellen!

Unsere Nahrung geht, sofern man nicht in der glücklichen Lage ist, Selbsterzeuger zu sein, immer mehr den industriellen Weg. Tiere werden in Megaställen aufgezogen, die Schlachtung wird in Fabriken vollzogen. Der Lebensweg eines Schlachttieres ist nicht mehr interessant; billig muss es sein! Wenn kleine Bauern heute aufgeben, ist das zumindest teilweise mit der Massenproduktion zu erklären. Aber wird unser Essen dadurch besser?

Vielleicht sollte man sich wieder auf ein mehr auf lokale Nahrungsmittel konzentrieren? Vielleicht ist die Milch doch mehr Wert, als wir derzeit dafür bezahlen. Vielleicht ist Gemüse vom Bauern und vom Händler an der Ecke doch die bessere Ware als die aus der Fabrik? Vielleicht ist dann zumindest Einiges wieder gut?

Montag, 6. Juni 2016

Blüte

 
Eine Wiese zwischen der Alten Pinakothek und der Filmhochschule in München. Viele Kastanien steht auf der Wiese, sie sind gerade in voller Blüte. Man könnte sagen, die Bäume strotzen nur so vor Kraft. Aber leider sind einige krank. Die Blätter haben Rost, die Blühten vergehen schneller als normal. Ein paar der Bäume werden vielleicht sterben. Diejenigen die leben, werden aus den Blüten schöne Kastanien bilden, die vielleicht Tieren als Nahrung dienen können. Dann kommt der Winter und im nächsten Frühjahr beginnt der Kreislauf von Neuem.

Wir meinen oft, wir blühen unser ganzes Leben. Gleich nach der Geburt werden wir von Mama, Papa und von jedem anderen der vorbei kommt, geherzt und geliebt was das Zeug hält. Wir durchleben viele Phasen in denen wir meinen das unser Blühen immer schöner, betörender und anziehender wirkt. Die wenigen weniger tollen Phasen blenden wir einfach aus. Dass auch wir einmal verblühen, wollen wir erst gar nicht wahrhaben. Wir leben in der ewigen Jugend; nur deshalb, weil wir meinen Älterwerden ist schmerzhaft. Dabei birgt das Altern Spannung, Schönheit pur und das Wissen, dass auch leicht welke Blüten immer noch zu sehr vielem fähig sind. Verblühen ist nicht der Tod. Verblühen ist der Anfang von etwas Neuem!

Wir meinen oft, unser Land blüht. Der Wirtschaft geht es bestens, die Arbeitslosenzahlen sinken in den Keller und der Staat freut sich über sprudelnde Steuereinnahmen. Jeder soll an der Blüte teilhaben! Jeder? Einige fallen durch die Maschen unserer Netze. Manche, weil sie nicht teil der Blüten sein können oder wollen. Andere wiederum, weil sie die Blüten nicht sehen. Nur das Negative, das Schlechte an allem wird gesehen, als wäre ein blühendes Land wie Gift. Die Möglichkeit, dass alle etwas von der Blüte haben könnten, will und kann man nicht sehen. Dabei sind Blüten immer ein Kompromiss. Ein Kompromiss zwischen viel Energie, Schönheit und Eleganz!

Wir meinen oft, unser Blühen darf von niemandem gestört werden. Andere, Fremde und Neue dürfen nicht stören. Sie werden als Gefahr definiert, von ihnen wird die Norm verändert. Es besteht die Gefahr, das alte Traditionen und dogmatische Regeln aufweichen. Dass das Alte irgendwann stirbt und nur durch Neues ersetzt werden kann, will man nicht sehen. Entwicklung gilt auch für die Blüte der Zeit. Denn ohne neuen Samen bleibt die Blüte eine Blüte, entwickelt keine Frucht und stirbt ab!

Freitag, 13. Mai 2016

Lorbeeren ernten

Unser echter Lorbeer auf der Terrasse blüht; schön dass wir das in unseren Breitengraden sehen dürfen. Wir ernten also gerade die Lorbeeren für unsere Pflege und Mühen, die Pflanze betreffend. Vielleicht wollen wir uns weiterhin um die Pflanzen in unserem Garten bemühen, oder sollen wir uns doch auf unseren Lorbeeren ausruhen?
Manchmal kann man den Eindruck gewinnen, wir alle wollen uns nur auf unseren Lorbeeren ausruhen und keine Mühen mehr auf uns nehmen!

Wir leben in einer Zeit in der es dem größten Teil von uns wirtschaftlich gut bis sehr gut geht. Viele können sich Urlaube, Autos und neue Möbel leisten. Einige kaufen sich sogar neue Häuser und Wohnungen. Wir nutzen die Ernte unserer Arbeit und verwenden sie für uns und unsere Lieben. Denken wir dabei aber auch an die, denen es wirtschaftlich nicht so gut geht, oder zu unserem Erfolg beigetragen haben? Ist wirtschaftlicher Erfolg wirklich nur für uns selbst maßgebend, oder sollten davon auch andere profitieren?

Wir leben in einer Demokratie. Wir haben uns das hart erkämpfen müssen und sind vorher eine lange Zeit despotisch und diktatorisch regiert worden. Jetzt fahren wir die Ernte unserer Demokratie ein. Wir sind frei, wir können denken, sagen und tun was wir wollen. Wir können uns dahin bewegen, wohin wir es für richtig halten. Denkverbote erteilen wir dennoch: In zwei Richtungen vielleicht. Die eine schränkt Kritik und Vorsicht ein, die andere Offenheit, Toleranz und Freizügigkeit. Denken wir dabei aber auch daran, dass wir damit Menschen die Freiheit nehmen können? Ist Demokratie nur solange gut, solange wir sie nicht teilen müssen?

Wir leben mitten in einem geschichtlich alten Kontinent. Wir sind eine Kultur unter vielen und doch sind sich alle ähnlich. Das wiederum haben wir verstanden und können mit den Leuten des Nachbarlands etwas anfangen. Eher zumindest als mit denen aus dem Süden oder aus dem Norden. Wenn dann Menschen aus einem anderen Kontinent kommen, werden Ängste, Zweifel und Hass der anderen Kultur ursächlich gerne zugesprochen. Wir werden plötzlich überheblich und setzen uns den Lorbeerkranz der Besseren, der Starken und Sieger auf. Denken wir dabei aber auch daran, dass wir immer schon von anderen Menschen und Kulturen stark beeinflusst wurden? Sind Kultur und Werte so dogmatisch, dass niemand daran rütteln darf?
Wir stecken im Dilemma der Unterwürfigkeiten. Wir unterwerfen uns Meinungen, populistischen Phrasen und demagogischen Leitbildern. Wir saugen markige Sprüche über das was wir tun sollen und was nicht, was richtig und falsch ist, geradezu auf. Wir lassen uns auf unseren Lorbeeren nieder und denken nicht daran, dass nach der Ernte automatisch vor der Ernte ist. Wir lehnen uns zurück und lassen andere für uns denken. Wir denken nicht daran, dass das nicht unsere Meinung sein kann, die wir dann so vehement vertreten sollen. Sind eigenes Denken und Handeln nicht mehr modern, oder sind wir einfach nur zu faul dafür geworden? Stehen wir vielleicht am Scheideweg vom aufgeklärten, selbstständigen Menschen zum phlegmatischen Individuum, dass nur am Materiellen Gefallen findet und mutlos dahin vegetiert?

Freitag, 8. April 2016

Achterbahn

Ein knorriger Weidenzweig. Sein Holz windet sich im Kreis, wächst weiter und der nächste Kreis entsteht. Es sieht aus, als ob der Weidenzweig eine Achterbahn bilden möchte. Immer höher windet sich die Weide bis sie den Doppelkreis vollendet hat. Sie findet aber auch wieder der Weg zurück zum Ursprung.

Es gibt Situationen, da fühlen wir uns auch in einer Achterbahn. Unser Leben dreht sich vermeintlich im Kreis. Wir wissen nicht, wie wir da heraus kommen. Fragen nach der Ursache und dem Sinn bleiben unbeantwortet. Wir fühlen uns unverstanden!

Es gibt Situationen, da fährt die Achterbahn immer weiter. Wir sehen keinen Ausweg und finden uns damit ab. Wir wollen vielleicht gar nicht mehr aus der Situation heraus, Resignation macht sich breit. Die Erkenntnis, dass nur eigene Initiative helfen kann, will nicht kommen. Wir sehen uns in einer Endlosschleife!

Es gibt Situationen, da müssen wir erkennen, dass auch eine Achterbahn endet, ja enden muss. Wir müssen heraus aus der vermeintlichen, bequemen Endlosschleife, in der wir glaubten, sicher zu sein. Wir müssen uns wieder selbst um uns bemühen, wir müssen wieder selbst Verantwortung übernehmen. Aus dem engen, heimeligen Fahrgestell der Bequemlichkeit wird die weite Welt!

Es gibt Situationen, da sehnen wir uns zurück in die Achterbahn. Wir sind auf uns allein gestellt, wir müssen denken, arbeiten und versuchen, unser Leben zu meistern. Schwierigkeiten und Hindernisse müssen überwunden werden. Wir erkennen die Kraft, die uns das kostet. Diese Erkenntnis bringt Klarheit!

Es kommen Situationen, da wollen und brauchen wir die Achterbahn nicht mehr. Wir haben erkannt, dass eigenes Denken und Handeln nicht nur Kraft kostet, sondern mehr bringt als nur Anerkennung und Lob. Sicherheit wie in der Acht als Beispiel, vielleicht Liebe und Glück. Aus Bequemlichkeit und Langeweile wird vielleicht Spannung und Mut!

Interessant auch, dass trotz der Windungen bei der Weide, die Blütenknospen aus den Kurven nach oben zeigen!

Dienstag, 8. März 2016

Tür zu!

Eine verschlossene Haustür. Der Bewohner hat die Tür geschlossen, niemand soll in das Haus eintreten. Vielleicht wollen die Bewohner ihre Ruhe haben, sie wollen nicht gestört werden. Vielleicht soll aber auch alles, was sie nicht kennen, einfach draußen bleiben.

Manchmal wollen wir auch die Tür zuschlagen, alle Verbindungen abbrechen. Kommunikation mit allem was sich außerhalb der Tür befindet, ist zur Zeit nicht angesagt. Ruhe um der Ruhe willen, ist das Maß der Dinge.
Manchmal sehnen wir uns direkt nach so etwas!

Manchmal wollen wir einfach nur nichts wissen. Keine Kenntnis von dem, was da draußen gerade passiert. Wir sind vertieft in unserem Inneren, Neuigkeiten können nicht eintreten, wir wären sonst schlicht überfordert.
Manchmal schafft so etwas wieder Klarheit und Erkenntnis!

Manchmal sind wir verängstigt und andere tragen dazu noch bei. Angst ist menschlich, wir dürfen sie nur nicht überhand nehmen lassen. Angst schließt Türen und Fenster, wir bleiben dadurch in Angst. Aus Angst wird irgendwann Wut.
Manchmal dürfen wir die Tür einfach nicht schließen!

Manchmal lassen wir Menschen durch die Tür, obwohl sie nicht herein sollten. Sie manipulieren uns und unser Umfeld. Rhetorische Phrasen werden gegen Vernunft getauscht und wir verhärten plötzlich.
Manchmal muss man rechtzeitig die Türen schließen!

Manchmal wollen Menschen durch die Tür, sie sind fremd. Sie leiden Not und sind oft krank. Ein Ruck geht durch uns, wir sind gespalten und wissen nicht warum. Mensch bleibt Mensch, auch dann wenn er fremd ist, Not leidet oder eine andere Religion hat.
Manchmal müssen wir die Tür offen halten!

Wie gut, dass die Bewohner des Hauses im Foto außen an der Tür noch den Schlüssel haben hängen lassen.

Mittwoch, 6. Januar 2016

Plätzchen

Kokosmakronen, kurz vor sie in den Ofen geschoben und gebacken werden. Plätzchen backen ist bei uns ein Vorzeichen, dass Weihnachten naht. Weihnachten als Fest ist für Christen eines der wichtigsten im Jahreslauf. Es werden nicht nur Plätzchen gebacken, sondern auch Geschenke gekauft, ein Baum aufgestellt und teure Lebensmittel besorgt. Der eigentliche Grund der Weihnachtsfestes ist in den Hintergrund geschoben worden. Weihnachten ist zum Kommerzevent mutiert.

Gleichzeitig ist dieses Jahr aber mit der Vorfreude auf viele Geschenke, auf gutes Essen usw. Angst aufgekommen. Angst um die eigene Existenz, um den Bestand unseres Wohlstands und ganz wichtig, Angst um die Kultur und Religion im Land. Plötzlich werden Kultur und Religion wieder wichtig. Fraglich allerdings, ob wichtig im Sinne der Kultur oder Religion, oder deshalb, weil sich damit leichter Mauern aufbauen lassen? Plätzchen backen, weil andere das vermeintlich nicht machen? Zeichen setzen im Namen des Ofens der gerechten Kultur?

Immer dann, wenn wir nicht weiter wissen, wenn niemand eine allen gefällige Lösung aufzeigt, werden wir verschlossen. Wir verschließen uns geistig vor Neuem und Fremdem und schließen gleichzeitig noch die Augen. Sonst würde man ja etwas sehen, was wir normaler Weise verurteilen würden. Wir beginnen oft unser Denken und Handeln in eine Richtung zu kanalisieren. Offenheit wird zur Seltenheit! Plätzchen backen gegen Neues und Fremdes? Zeichen setzen im Namen des Ofens der Stillstandsbewahrer?

Wenn wir Herausforderungen als solche annehmen, lernen wir dazu. Wenn nicht, stochern wir weiter im Trüben. Wir würden vielleicht nicht erkennen, dass die derzeitigen Ängste nichts gegen das sind, was noch kommen könnte. Krieg und Vertreibung könnte zur Normalität werden, Fremde immer mehr ins Land drängen. Klimaflüchtlinge könnten hinzu kommen. Besser diese Herausforderungen auch als solche erkennen. Erkenntnis kann zur Freiheit führen, zur eigenen Freiheit! Plätzchen backen gegen Unwissenheit und Mut? Zeichen setzen im Namen des Ofens der Erkenntnis?